Internationaler Bund fordert mehr finanzielle Förderung für internationale Jugendbegegnungen

Stärkung von Demokratieverständnis, Toleranz und Persönlichkeit der Teilnehmenden


Der Internationale Bund (IB) wünscht sich im Vorfeld der Bundestagswahl von der neuen Regierung eine bessere Finanzierung internationaler Jugendbegegnungen. Foto: Joseph Redfield / Pixabay

Frankfurt am Main, 21.07.2021

Der Internationale Bund (IB) fordert anlässlich des Bundestagswahlkampfs von der Politik eine größere finanzielle Förderung von internationalen Jugendbegegnungen. Vom frühzeitigen Kennenlernen anderer Menschen und Länder profitieren nach Überzeugung der Fachleute im IB sowohl die Teilnehmenden als auch die Gesellschaft.

Wer freiwillig im Ausland gearbeitet hat, ist selbstbewusster und erweitert seinen Horizont erheblich. Die jungen Menschen entwickeln berufliche, sprachliche und interkulturelle Schlüsselkompetenzen, die ihnen später in vielfacher Weise zu Gute kommen. Der Perspektivwechsel bringt sie ihrer eigenen Identität näher. Doch auch die Gesellschaft profitiert: Die internationale Erfahrung stärkt das Verständnis und das Bewusstsein für Demokratie und fördert Offenheit sowie Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen.

Die vielfältigen Vorteile der internationalen Jugendarbeit und Freiwilligendienste sind jedoch gefährdet. Die staatliche Förderung ist gering oder fehlt ganz. Somit können die unerlässlichen pädagogischen Fachkräfte zur Begleitung der jungen Menschen nicht finanziert werden. Von den Teilnehmenden kann und will der Internationale Bund keine hohen Gebühren verlangen. Die Folge: Projekte dieser Art sind häufig defizitär und könnten langfristig möglicherweise nicht mehr angeboten werden.

Der Internationale Bund engagiert sich seit seiner Gründung für internationale Verständigung und Zusammenarbeit. Aktuell veranstaltet er mit seinen Internationalen Freiwilligendiensten und der Internationalen Jugendarbeit etwa 100 Projekte und Seminare oder wirkt aktiv daran mit. Rund 850 junge Menschen und junge Fachkräfte sind oder waren bei diesen Maßnahmen dabei. Viele der Teilnehmenden haben einen besonderen Förderbedarf. Häufig geht es bei den Projekten um berufliche Bildung, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit.

„Wir fordern die Politik und insbesondere die neue Regierung dringend dazu auf, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die pädagogischen Fachkräfte für diese Projekte zu finanzieren. Nur dank ihnen bauen die Teilnehmenden das nötige Vertrauen auf. Diese Projekte sind sehr wertvoll für die jungen Leute – und auch die gesamte Gesellschaft profitiert davon“, erläutert IB-Präsidentin Petra Merkel.

 

Über den Internationalen Bund:

Der Internationale Bund (IB) ist mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden einer der großen Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Sein Leitsatz „Menschsein stärken“ ist für die Mitarbeiter*innen Motivation und Orientierung.

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